Samstagsausfahrt vom 5. Mai 2018

Saisonstart für den Cycling Club Rontal

Letztes Jahr fusionierte der RMV Ebikon mit dem Cycling Club Rontal. Dies mit dem Ziel, wieder vermehrt Aktivitäten im Bereich Radsport zu unternehmen. Es ging auch darum jüngere Mitglieder zu gewinnen und die Überalterung im Verein zu stoppen. Dies ist bis jetzt ganz gut gelungen.

Nachdem einige Vereinsmitglieder, von einer Trainingswoche auf Mallorca zurückgekehrt  waren, stand die erste gemeinsame Ausfahrt am 28. April an. Beim Treffpunkt Velo Scheidegger fanden sich um 10 Uhr sieben Mitglieder ein. Unterwegs kamen noch ein Gast und ein weiteres Mitglied dazu. Mit Wisu Lingg im Wind, fuhren wir in einem Tempo bei dem alle gut mitkamen, über Rotkreuz nach Arth. Beim Camping am Lauerzersee erhöhten wir kurz unseren Coffeinspiegel. Weiter ging die Fahrt durch Steinen und Seewen über die Bernerhöchi. An diesem Samstag waren Hundertschaften unterwegs auf Rennvelos, Mountainbikes und immer mehr auf E-Bikes. Nicht verwunderlich bei diesem Wetter und der wunderschönen Landschaft. Wer ein Fahrrad zuhause hatte, musste fast raus. Unsere Fahrt führte zurück dem Zugersee entlang nach Küssnacht. Wisu fast immer im Wind, bis ihm die Luft ausging. Nicht ihm selbst aber dem Hinterrad. Nach kurzem Schlauchwechselstopp ging es hoch nach Meggen und über Luzern nach Ebikon. Gesamt 75 km in ca. 3 Stunden. Alle hatte Spass in einer Gruppe von Sportlern, etwas für die Fitness gemacht zu haben. Dazu noch in dieser wunderschönen Landschaft drei Seen entlang.

 

Saisonabschlussfahrt – 30. September 2017

Maratona dles Dolomites vom 2.Juli 2017

In  diesem Jahr reisten wir bereits am Mittwoch an. 440 km Anfahrt waren es, über den Arlberg und den Brenner, nach Alta Badia. Wisu und ich vom Cycling Club Rontal und zwei weitere Kollegen aus Ebikon, Ernst und Franco. Die Wetterprognose versprach nichts Gutes. Kalt und regnerisch wurde vorausgesagt. Wir bezogen die gemietete    3- Zimmerwohnung in Colfosco und richteten uns ein. Die Velos kamen auf den Balkon.  Am Donnerstag gab es doch einige Aufhellungen und wir konnten eine kleine Tour machen auf das Grödnerjoch (2220 M) und den Campolongo. 31 km 930 Hm. Am Abend holten wir unsere Trikots und die Startnummern ab. Trotz wechselhaftem Wetter machten wir am Freitag eine grössere Tour. Bereits nach 8 km erprobten wir erstmals unsere Fitness an der „Katermauer“, 300 Meter lang mit bis zu 19 % Steigung. Kein Problem zu Beginn der Tour, aber am Maratona muss man diese Mauer am Schluss fahren. Beim Aufstieg zum Valparola (2200 M) wurden wir von einer Hagelschauer überrascht. Nach einem Kaffee auf dem Falzarego ging’s weiter über Arabba und den Campolongo zurück ins Hotel. 57 km 1500 Hm. Mit uns waren hunderte andere Teilnehmer auf den Pässen unterwegs. So kam bereits ein erstes Maratonagefühl auf.

Am Samstag sah das Wetter schon viel freundlicher aus. Wir machten eine Bergwanderung vom Hotel zu Jimmys Hütte über dem Grödnerjoch. Das Ziel war die roten Blutkörperchen anzureichern! Wir waren 2 Std. unterwegs und es war doch etwas steiler als gedacht. Erste Befürchtungen kamen auf, ob sich dies negativ auf den Maratona vom Sonntag auswirken könnte. Bei einem Weizenbier und einem Teller Tagliatelle mit Pilzen, sah es wieder positiver aus. Die Wetterprognose für Sonntag, kalt 7 bis 14°C, kaum Sonne aber zum Glück trocken. So war unser Gesprächsthema für den Abend gegeben. Welche Kleider ziehen wir an? Für das Rennen stehen drei Strecken zur Wahl, wobei man unterwegs entscheiden kann, welche man fahren will.  Sella Ronda 55 km 1780 Hm.  Media 106 km 3130 Hm. Maratona 138 km 4230 Hm. Wir entschieden uns alle für Media.

Am Sonntag dann der Maratona. Tagwache 4 Uhr, Frühstück um 4.30 Uhr und um 5.15 Uhr ging es bei ca. 5 °C hinunter zum Start. Hier reihten wir uns mit den 9‘300 Teilnehmern aus 65 Nationen im Feld ein. Wir waren im vorderen Drittel gut positioniert. Ab 6 Uhr kreisten die ersten Helikopter über uns. Rai 3 überträgt den Maratona jeweils bis Mittag. Um 6.30 Uhr startete das Rennen. Wir überquerten die Startlinie 10 Minuten später, jeder für sich allein. Es waren keine  idealen Bedingungen, um in den Dolomiten Pässe zu fahren. Die Temperaturen beim Start auf 1440 M, 7°C und am Mittag ca. 15°C. So waren unterwegs einige Tenue Anpassungen angesagt für die Aufstiege und dann die Abfahrten. Der Ablauf gleicht sich in jedem Jahr. Am Campolongo nach 5 km herrscht ein Gedränge. In diesem Jahr sogar mit Stillstand. Dann wird man links und rechts von ambitionierten Fahrern überholt. Bei der Abfahrt muss man extrem aufpassen, weil so viele Fahrer zusammen sind. Am Pordoi sieht man von oben 8 km die Kehren hinunter eine endlose Fahrerschlange. Der Sella ist dann steiler und anstrengender. Hier wird es schon viel ruhiger im Feld. Über das Grödnerjoch geht es ein erstes Mal zur Zieldurchfahrt. Beim 2. Aufstieg am Campolongo hat man wesentlich mehr Platz und man kann seinen Rhythmus fahren. Am Falzarego ist man schon fast allein und wenn die Form stimmt, viele Plätze gut machen. Am Valparola hat auch der letzte Italiener keine Lust mehr zu parlieren. Wie eingangs erwähnt, haben die Organisatoren zur Belustigung der Zuschauer, 5 km vor dem Ziel die „Katermauer“ eingefügt. Die Fans schreien und toben und wenn man Glück hat, wird man noch angeschoben. „Gring abe und trampe“, war das Motto. Da müssen die allerletzten Reserven angezapft werden.

Dann beim ersten Bier, etwas erschöpft aber zufrieden mit der eigenen Leistung, kommt der Gedanke an den nächsten Maratona auf. Auch wenn das Wetter in diesem Jahr nicht ideal war, hat sich die Teilnahme gelohnt. Wir wurden entschädigt durch: Die wunderschöne Bergwelt der Dolomiten. Die perfekte Organisation mit den abgesperrten Strassen, der Verpflegung an der Strecke und im Ziel. Die schönen und qualitativ hochwertigen Trikots und Hosen von Castelli. 9‘300 gut aufgelegte Teilnehmer, die alle zum Ziel hatten, ohne Unfall durchzukommen. Die gemeinsamen Tage vor dem Maratona in Alta Badia und die vielen Ausfahrten zur Vorbereitung.

Wisu gelang ein ausgezeichnetes Rennen. Er platzierte sich in seiner Kategorie mit 208 Teilnehmern im 18. Rang. Auch ich war zufrieden mit meinem Rang im ersten Drittel und vor mir war kein älterer Fahrer positioniert.

Dies war mein 14. und für Wisu der 11. Maratona und wir meinen, es war nicht der Letzte. Der nächste Maratona, es ist der 32. findet am 1. Juli 2018 statt. Wer dabei sein will, muss sich bereits anfangs Oktober anmelden. Die 9‘300 Startplätze sind sehr begehrt. Für die 4‘500 Startplätze die ausgelost werden, melden sich über 25‘000 Interessenten an.

Für mehr Details Bilder und Resultate siehe unter:

http://www.maratona.it/de/

Toni Schaller

Tour de Suisse Challenge 2017

Drei Etappen wurden im Rahmen der diesjährigen Tour de Suisse Challenge ausgetragen. Der Prolog und die zweite Etappe in und um Cham sowie die Schlussetappe eine Woche später in Schaffhausen.

Beim Prolog in Cham am 9. Juni starteten Dani und Oliver für den Cycling Club. Der Prolog startete beim Schluechthof in Cham. Auf dem ersten abfallenden Kilometer konnte genügend Schwung geholt werden, um die kurze Steigung nach rund einem Drittel der Strecke zu meistern. Danach ging es unter der A4 durch und zurück zum Ziel beim Papieri Areal in Cham. Den 6 km langen Prolog absolvierten beide beinahe zeitgleich. Dani fuhr nach 9:02,4 min und Oliver nach 9:05,4 min im Ziel ein. Damit klassierten sich die beiden auf den Rängen 154 bzw. 162 (bei 372 Teilnehmern).

Am Sonntag startete Oliver zur 2. Etappe, dem Morgarten Memorial. Zwei Runden über den hügeligen Parcours mussten bewältigt werden. Die Strecke führte von Cham via Hünenberg nach Sins, von wo es dann über Hohenrain nach Kleinwangen ging. Dort wartete mit dem Horben ein kurzer Aufstieg, der es in sich hatte. Zwei Passagen mit jeweils 13% Steigung warteten auf die Athleten. Auf dem Horben angekommen, wurde man jedoch mit einem herrlichen Ausblick für die Qualen des Aufstiegs entschädigt. Continue reading

RMV Ebikon und Cycling Club Rontal bündeln ihre Kräfte

Der 96-jährige Traditionsverein Rad- und Motorfahrer Verein Ebikon, und der Rookie- Verein Cycling Club Rontal bündeln Ihre Kräfte. An der ausserordentlichen Generalversammlung des RMV Ebikons vom 12. Mai wurde die Vereinsfusion mit dem Cycling Club Rontal einstimmig angenommen.

Die beiden Radsport-Vereine, der Rad- und Motorfahrer Verein aus Ebikon und der Cycling Club aus Root haben sich Mitte 2016 zum ersten Mal getroffen, um eine gemeinsame Zukunft zu prüfen. Nachdem die Idee an den Generalversammlungen der beiden Vereine erwähnt und als positiv aufgenommen wurden, wurde eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der beiden Vereine zusammengestellt. Die Arbeitsgruppe prüfte die Statuten der beiden Vereine und erarbeitete neue Statuten, basierend auf den ursprünglichen Statuten. Zudem wurde auch ein Reglement für Athletenentschädigungen erarbeitet, dass eine finanzielle Unterstützung von ambitionierten Mitgliedern, die an Wettkämpfen teilnehmen, sicherstellt und regelt.

Der RMV Ebikon wird künftig unter dem Namen Cycling Club Rontal auftreten. Auch der Vorstand des „neuen“ Vereins wurde neu gewählt. So wurde Thomas Besmer aus Root zum Präsidenten, Alois Lingg aus Ebikon zum Vizepräsidenten, Anton Schaller aus Ebikon zum Aktuar, Oliver Koller aus Zug zum Finanzchef und Daniel Bachmann aus Ebikon zum Sportchef gewählt.

Der Cycling Club Rontal organsiert jeden Montag um 18.15 Uhr die Montagsausfahrt für alle Leistungsniveaus. Der Treffpunkt ist jeweils beim Velo Scheidegger in Ebikon. Es sind auch Nicht-Mitglieder herzlich willkommen. Informationen zur Durchführung gibt es unter www.cycling-club.ch und auf Strava (strava.com/clubs/ccrontal).

Die Mitglieder sind in einer eigenen WhatsApp Gruppe, um so spontan und unkompliziert gemeinsame Ausfahrten durchzuführen.

Bist du selbst Rennradfahrer(in), Triathlet(in) oder Mountainbiker(in) und möchtest gerne in einer Gruppe trainieren und Radfahren, dann melde dich auf der Website des Cycling Club Rontals an.

 

Top Ten Platzierung an der Zugerberg- Bike Classic 2017!!!

Top Ten Platzierung für den Cycling Club Rontal an der Zugerberg- Bike Classic 2017!!!
Der Ebikoner Mountainbiker, Dani Bachmann fuhr trotz technischen Problemen in die Top Ten der Kategorie Fun Masters 2.
Das Bergrennen (25 km, mit 1000 Höhenmeter), verlangte den Teilnehmer und dem Material alles ab, da das Wetter auch nicht so mitspielte. Bereits nach dem Start wurde ein hohes Tempo gefahren und es war extrem schwierig an der Spitzengruppe dranzubleiben- aber es gelang!!!
Bei Kilometer 20, auf Podestplatz liegend, passierte es! Die Gangschaltung funktionierte nicht mehr einwandfrei! So kam es, das die sechsköpfige Verfolgergruppe an Bachmann vorbeizog. So klassierte sich Dani Bachmann auf dem guten 9. Rang von 37 gewerteten.
„Sicher bin ich enttäuscht, aber ich versuche es nächstes Jahr wieder!“, so Dani nach der Zieleinfahrt.

2. Etappe „Morgarten Memorial“ – 12. Juni 2016

Der Morgarten Memorial fand am Sonntag bei (für 2016) bestem Wetter statt. Verglichen zum Vorjahr war die hügelige Strecke zwar kürzer, es waren aber im Verhältnis gleichviele Höhenmeter zu bewältigen. Thomas konnte sich gleich im ersten Anstieg nach Allenwinden absetzen und in einer der vorderen Gruppen mitfahren. Martin und Oliver folgten etwas weiter hinten im Feld.
Unsere Zeiten im Ziel waren:
Thomas: 1:35:05 (Platz Alterskategorie: 28/104, Gesamtrang Herren: 74/376)
Martin: 1:42:58 (Platz Alterskategorie: 21/27, Gesamtrang Herren: 176/376)
Oliver: 1:45:28 (Platz Alterskategorie: 71/104, Gesamtrang Herren: 203/376)

Ein Vergleich zu den Profis lässt sich hier nicht direkt aufstellen, da die Streckenführung leicht anders war. Anhand des Aufstiegs von Baar nach Allenwinden (5.2 km / 250m Höhenunterschied) kann unsere Leistung zumindest auf einem Abschnitt direkt verglichen werden:
David Lopez (Team Sky): 10:33 min
Thomas: 14:06 min
Oliver: 15:09 min
Martin: 15:14 min Continue reading

Prolog „Cancellara Challenge“ – 11. Juni 2016

Aufgrund einer Prüfung musste Martin seinen Startplatz am Samstag Dani überlassen. Nebst den drei Fahrern des Cycling Club Rontal sind insgesamt 415 weitere Fahrer zur Cancellara Challenge gestartet.

Unsere Zeiten im Ziel waren:
Thomas: 9:31,3 min (Platz Alterskategorie: 12/112, Gesamtrang Herren: 31/374)
Dani: 10:06,6 min (Platz Alterskategorie: 18/36, Gesamtrang Herren: 111/374)
Oliver: 10:46,8 min (Platz Alterskategorie: 67/91, Gesamtrang Herren: 218/374)

Thomas klassierte sich somit auf dem ausgezeichneten 12. Platz seiner Alterskategorie und verlor auf die Spitzen-Triathletin Daniela Ryf (2015 Ironman Hawaii Siegerin) lediglich 11 Sekunden.

Unsere Leistung im Vergleich zu den Profis: Beim Prolog verloren wir auf die Bestzeit von Fabian Cancellara (7:38,8 min.) zwischen 1:53 und 3:08 Minuten. Continue reading

2. Etappe der Tour de Suisse – 14. Juni 2015

Die Teilnahme an der Tour de Suisse Challenge war für den Cycling Club Rontal ein voller Erfolg. Gestartet mit dem Ziel eine gute Zeit zu fahren und möglichst viel Spass zu haben, konnten beide Etappen auf dem Podest beendet werden! Bei der 2. Etappe vom Sonntag, dem „Morgarten Memorial“, fuhren wir auf den zweiten Platz. Ein besonderer Dank geht an die Supporter, die uns an der Strecke kräftig unterstützten!

Unsere Leistung im Vergleich zu den Profis:
Auf der Etappe vom Sonntag, lassen sich die Zeiten nicht vergleichen, da die Profis die Strecke zweimal und in anderer Reihenfolge fuhren (2x über Sattel und dann 2x über das Michaelskreuz). Unsere Leistung lässt sich hier am besten mit der gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeit vergleichen, die um rund 10 km/h tiefer war als bei den Profis. Continue reading