Samstagausfahrt 4. August 2018 Ägerisee

Am Samstag waren die Senioren wieder allein unterwegs! 

Statt in der Badi kehrten wir im Beach Club

an der Reuss ein. Charmante Gesellschaft inklusive.

Es hatte mehr Boote auf der Reuss als Rennvelofahrer auf der Strasse.

Als Alternative bei diesen Temperaturen, könnten auch wir mal Böötli fahren.

 

 

Säntis Classic – 3. Juni 2018

Die Säntis Classic startete am 3. Juni in Weinfelden und führte auf 126 km über Märwil (vorbei am Firmensitz unseres Trikotlieferanten Cuore) nach Wil und weiter ins Toggenburg. Von dort ging die Fahrt weiter Richtung Säntis auf die Schwägalp. Vom höchsten Punkt der Rundfahrt ging es dann in Richtung Appenzellerland und dann zurück nach Weinfelden.  In diesem Jahr war die Rundfahrt zum ersten Mal ausverkauft. Es gibt verschiedene Teilnahmekategorien, die alle Leistungsniveaus abdecken.

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Samstagsausfahrt vom 5. Mai 2018

Saisonstart für den Cycling Club Rontal

Letztes Jahr fusionierte der RMV Ebikon mit dem Cycling Club Rontal. Dies mit dem Ziel, wieder vermehrt Aktivitäten im Bereich Radsport zu unternehmen. Es ging auch darum jüngere Mitglieder zu gewinnen und die Überalterung im Verein zu stoppen. Dies ist bis jetzt ganz gut gelungen.

Nachdem einige Vereinsmitglieder, von einer Trainingswoche auf Mallorca zurückgekehrt  waren, stand die erste gemeinsame Ausfahrt am 28. April an. Beim Treffpunkt Velo Scheidegger fanden sich um 10 Uhr sieben Mitglieder ein. Unterwegs kamen noch ein Gast und ein weiteres Mitglied dazu. Mit Wisu Lingg im Wind, fuhren wir in einem Tempo bei dem alle gut mitkamen, über Rotkreuz nach Arth. Beim Camping am Lauerzersee erhöhten wir kurz unseren Coffeinspiegel. Weiter ging die Fahrt durch Steinen und Seewen über die Bernerhöchi. An diesem Samstag waren Hundertschaften unterwegs auf Rennvelos, Mountainbikes und immer mehr auf E-Bikes. Nicht verwunderlich bei diesem Wetter und der wunderschönen Landschaft. Wer ein Fahrrad zuhause hatte, musste fast raus. Unsere Fahrt führte zurück dem Zugersee entlang nach Küssnacht. Wisu fast immer im Wind, bis ihm die Luft ausging. Nicht ihm selbst aber dem Hinterrad. Nach kurzem Schlauchwechselstopp ging es hoch nach Meggen und über Luzern nach Ebikon. Gesamt 75 km in ca. 3 Stunden. Alle hatte Spass in einer Gruppe von Sportlern, etwas für die Fitness gemacht zu haben. Dazu noch in dieser wunderschönen Landschaft drei Seen entlang.

 

Saisonabschlussfahrt – 30. September 2017

Maratona dles Dolomites vom 2.Juli 2017

In  diesem Jahr reisten wir bereits am Mittwoch an. 440 km Anfahrt waren es, über den Arlberg und den Brenner, nach Alta Badia. Wisu und ich vom Cycling Club Rontal und zwei weitere Kollegen aus Ebikon, Ernst und Franco. Die Wetterprognose versprach nichts Gutes. Kalt und regnerisch wurde vorausgesagt. Wir bezogen die gemietete    3- Zimmerwohnung in Colfosco und richteten uns ein. Die Velos kamen auf den Balkon.  Am Donnerstag gab es doch einige Aufhellungen und wir konnten eine kleine Tour machen auf das Grödnerjoch (2220 M) und den Campolongo. 31 km 930 Hm. Am Abend holten wir unsere Trikots und die Startnummern ab. Trotz wechselhaftem Wetter machten wir am Freitag eine grössere Tour. Bereits nach 8 km erprobten wir erstmals unsere Fitness an der „Katermauer“, 300 Meter lang mit bis zu 19 % Steigung. Kein Problem zu Beginn der Tour, aber am Maratona muss man diese Mauer am Schluss fahren. Beim Aufstieg zum Valparola (2200 M) wurden wir von einer Hagelschauer überrascht. Nach einem Kaffee auf dem Falzarego ging’s weiter über Arabba und den Campolongo zurück ins Hotel. 57 km 1500 Hm. Mit uns waren hunderte andere Teilnehmer auf den Pässen unterwegs. So kam bereits ein erstes Maratonagefühl auf.

Am Samstag sah das Wetter schon viel freundlicher aus. Wir machten eine Bergwanderung vom Hotel zu Jimmys Hütte über dem Grödnerjoch. Das Ziel war die roten Blutkörperchen anzureichern! Wir waren 2 Std. unterwegs und es war doch etwas steiler als gedacht. Erste Befürchtungen kamen auf, ob sich dies negativ auf den Maratona vom Sonntag auswirken könnte. Bei einem Weizenbier und einem Teller Tagliatelle mit Pilzen, sah es wieder positiver aus. Die Wetterprognose für Sonntag, kalt 7 bis 14°C, kaum Sonne aber zum Glück trocken. So war unser Gesprächsthema für den Abend gegeben. Welche Kleider ziehen wir an? Für das Rennen stehen drei Strecken zur Wahl, wobei man unterwegs entscheiden kann, welche man fahren will.  Sella Ronda 55 km 1780 Hm.  Media 106 km 3130 Hm. Maratona 138 km 4230 Hm. Wir entschieden uns alle für Media.

Am Sonntag dann der Maratona. Tagwache 4 Uhr, Frühstück um 4.30 Uhr und um 5.15 Uhr ging es bei ca. 5 °C hinunter zum Start. Hier reihten wir uns mit den 9‘300 Teilnehmern aus 65 Nationen im Feld ein. Wir waren im vorderen Drittel gut positioniert. Ab 6 Uhr kreisten die ersten Helikopter über uns. Rai 3 überträgt den Maratona jeweils bis Mittag. Um 6.30 Uhr startete das Rennen. Wir überquerten die Startlinie 10 Minuten später, jeder für sich allein. Es waren keine  idealen Bedingungen, um in den Dolomiten Pässe zu fahren. Die Temperaturen beim Start auf 1440 M, 7°C und am Mittag ca. 15°C. So waren unterwegs einige Tenue Anpassungen angesagt für die Aufstiege und dann die Abfahrten. Der Ablauf gleicht sich in jedem Jahr. Am Campolongo nach 5 km herrscht ein Gedränge. In diesem Jahr sogar mit Stillstand. Dann wird man links und rechts von ambitionierten Fahrern überholt. Bei der Abfahrt muss man extrem aufpassen, weil so viele Fahrer zusammen sind. Am Pordoi sieht man von oben 8 km die Kehren hinunter eine endlose Fahrerschlange. Der Sella ist dann steiler und anstrengender. Hier wird es schon viel ruhiger im Feld. Über das Grödnerjoch geht es ein erstes Mal zur Zieldurchfahrt. Beim 2. Aufstieg am Campolongo hat man wesentlich mehr Platz und man kann seinen Rhythmus fahren. Am Falzarego ist man schon fast allein und wenn die Form stimmt, viele Plätze gut machen. Am Valparola hat auch der letzte Italiener keine Lust mehr zu parlieren. Wie eingangs erwähnt, haben die Organisatoren zur Belustigung der Zuschauer, 5 km vor dem Ziel die „Katermauer“ eingefügt. Die Fans schreien und toben und wenn man Glück hat, wird man noch angeschoben. „Gring abe und trampe“, war das Motto. Da müssen die allerletzten Reserven angezapft werden.

Dann beim ersten Bier, etwas erschöpft aber zufrieden mit der eigenen Leistung, kommt der Gedanke an den nächsten Maratona auf. Auch wenn das Wetter in diesem Jahr nicht ideal war, hat sich die Teilnahme gelohnt. Wir wurden entschädigt durch: Die wunderschöne Bergwelt der Dolomiten. Die perfekte Organisation mit den abgesperrten Strassen, der Verpflegung an der Strecke und im Ziel. Die schönen und qualitativ hochwertigen Trikots und Hosen von Castelli. 9‘300 gut aufgelegte Teilnehmer, die alle zum Ziel hatten, ohne Unfall durchzukommen. Die gemeinsamen Tage vor dem Maratona in Alta Badia und die vielen Ausfahrten zur Vorbereitung.

Wisu gelang ein ausgezeichnetes Rennen. Er platzierte sich in seiner Kategorie mit 208 Teilnehmern im 18. Rang. Auch ich war zufrieden mit meinem Rang im ersten Drittel und vor mir war kein älterer Fahrer positioniert.

Dies war mein 14. und für Wisu der 11. Maratona und wir meinen, es war nicht der Letzte. Der nächste Maratona, es ist der 32. findet am 1. Juli 2018 statt. Wer dabei sein will, muss sich bereits anfangs Oktober anmelden. Die 9‘300 Startplätze sind sehr begehrt. Für die 4‘500 Startplätze die ausgelost werden, melden sich über 25‘000 Interessenten an.

Für mehr Details Bilder und Resultate siehe unter:

http://www.maratona.it/de/

Toni Schaller