Säntis Classic – 3. Juni 2018

Die Säntis Classic startete am 3. Juni in Weinfelden und führte auf 126 km über Märwil (vorbei am Firmensitz unseres Trikotlieferanten Cuore) nach Wil und weiter ins Toggenburg. Von dort ging die Fahrt weiter Richtung Säntis auf die Schwägalp. Vom höchsten Punkt der Rundfahrt ging es dann in Richtung Appenzellerland und dann zurück nach Weinfelden.  In diesem Jahr war die Rundfahrt zum ersten Mal ausverkauft. Es gibt verschiedene Teilnahmekategorien, die alle Leistungsniveaus abdecken.

Vom Cycling Club startete Oliver in der Kategorie Sport (Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 23-27 km/h). Die Gruppen wurden jeweils von 2-3 offiziellen Guides begleitet. Nach 50 km wartete der erste Verpflegungsstand in Krummenau, bevor es zum Anstieg auf die Schwägalp weiterging. Der erste Teil des Anstiegs beinhaltet ein Steile Rampe nach der man sich aber auf einem weniger steilen Abschnitt erholen kann, bevor es auf die letzten 4 km des Aufstiegs geht, wo die Steigung dann wieder zunimmt. Kurz vor der Passhöhe des rund 10 km langen Anstiegs begrüsste eine Trychlergruppe die Teilnehmer mit lauten Glockengeläut. Auf der Passhöhe wartete der nächste Verpflegungsposten und die Gruppe wartete bis alle Mitglieder den Aufstieg gemeistert hatten, bevor dann die zweite Streckenhälfte in Angriff genommen wurde.

In der darauffolgenden Abfahrt kam es rund 150m vor uns zu einem Sturz eines anderen Fahrers. Die Guides kümmerten sich jedoch sofort um den gestürzten Fahrer und die Gruppe fuhr dann weiter nach Urnäsch. Die
Abfahrt verlief danach glücklicherweise ohne weitere Zwischenfälle, einzig ein freilaufender Hund auf der Strasse sorgte kurz für Verwirrung. Nach der Abfahrt wurde in Urnäsch rund eine Viertelstunde auf die beiden Begleiter gewartet, die sich um den gestürzten Fahrer gekümmert hatten. Danach ging die Fahrt zügig weiter über Herisau, Flawil und Bischofszell zurück nach Weinfelden.  Alles in allem ist die Säntis Classic eine sehr gut organisierte Rundfahrt.

Auch wenn die Strassen nicht für den Verkehr gesperrt sind, sind die meisten Strassen nicht stark befahren. Durch die verschiedenen Leistungskategorien kann man auch gut mitfahren, wenn man noch nicht in Topform ist. Der älteste Teilnehmer dem unsere Gruppe unterwegs begegnet ist, war 82 jährig. Es gibt genügend Verpflegungsposten und auch die Infrastruktur beim Start/Ziel in Weinfelden ist gut. Die Säntis Classic verdient den Namen
Jedermann-Rennen auf jeden Fall.

 

 

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